Spraitbacher Hundefreunde e.V.

"Der etwas andere Hundesportverein"
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Wie überträgt sich die Hasenpest auf Hunde?


Am Haufigsten stecken sich Hunde durch einen Zeckenbiss an oder durch die Aufnahme von kontaminiertem Wasser. Ein weiteres Risiko stellen stechende Insekten dar: Auch Flöhe, Mücken und Stechfliegen können die Krankheit übertragen!


Die Geschäftsbereiche Gesundheit sowie Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung informieren darüber, dass im Ostalb kreis dieses Jahr bereits mehrere Fälle der Hasenpest - auch Tularämie genannt-. bei Feldhasen bekannt wurden. Die Befunde stammen aus den Gebieten Dalkingen, Durlangen und Schwäbisch Gmünd. Die Tularämie ist eine hochansteckende Zoonose, also eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung, die durch Bakterien der Art Francisella tularensis hervorgerufen wird. Bei infizierten Tieren kommt es in der Regel in kürzester Zeit zu einer fieberhaften Allgemeininfektion, die mit Abmagerung, Schwäche und Apathie einhergeht. Nicht selten ist damit eine Veränderung des Fluchtverhaltens verbunden. Die Tiere verlieren aufgrund von Entkräftung ihre natürliche Scheu, sodass derartig erkrankte Tiere auch von Hunden oder Kindern gegriffen werden können. Die größte Gefahr geht von verendeten Feldhasen aus.


Der Kontakt von Hunden mit erkrankten oder verendeten Hasen sollte daher nach Möglichkeit verhindert werden, im Zweifelsfall sollten Hunde an die Leine genommen werden. Im Umgang mit Feldhasen ist grundsätzlich auf gute Hygiene und das Tragen von Einweghandschuhen zu achten. Im Umgang mit erkrankten oder verendeten Tieren sollte zusätzlich ein Mundschutz und Schutzkleidung getragen werden, da der Erreger auch über den Staub aufgenommen werden kann. Wenn nach dem Umgang mit Feldhasen hohes Fieber auftritt, sollte der zuständige Arzt über den Kontakt informiert werden. Bei rechtzeitiger Diagnose ist Tularämie beim Menschen gut behandelbar.


Hunde erkranken zwar in der Regel nicht selbst, können den gefährlichen Erreger aber auf ihre Besitzer übertragen. Sie sollten deshalb an der Leine geführt werden, offizielle Spazierund Wanderwege sollten Sie lieber nicht verlassen.Sollten Hunde trotz aller Vorsicht mit erkrankten oder toten Tieren in Kontakt kommen, rät die Kreisjägerschaft, Einmalhandschuhe zu verwenden und die Tiere gründlich an Kopf und Schnauze abzuwaschen.


Hasenpest kann für Menschen lebensbedrohlich werden


Menschen könnten sich über offene Wunden, Schleimhäute, die Bindehaut der Augen oder durch Einatmen von erregerhaltigem Staub mit der Hasenpest anstecken. Bei infizierten Menschen treten neben schlecht heilenden Hautwunden grippeähnliche Symptome auf


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